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Mauertafeln sind lagenweise
gemauerte Fertigteilwände aus Mauersteinen und Mauermörtel. Die Elemente
werden in Produktionshallen senkrecht stehend, mit Hilfe von Mauerautomaten
(halb- oder vollautomatisch), meist geschosshoch wie herkömmliches Ziegelmauerwerk
erstellt (stehende Fertigung). |
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| Die Länge der einzelnen Elemente orientiert
sich an der Architektur und beträgt bis ca. 7 m. Nach DIN 1053-4 können
Ziegel für Mauertafeln verwendet werden, die in einem bestimmten Raster
vertikale Kanäle aufweisen um darin die für Transport- und Montage erforderlichen
Anker (Vergussanker) aufnehmen zu können. Unter Umständen kann auf Vergusskanäle
verzichtet werden, sofern gleichwertige Transportverfahren Anwendung finden. |
| Mauertafeln werden in den Wandstärken
von 11,5 cm bis 49,0 cm hergestellt und erfüllen die Anforderungen der
Schallschutznorm DIN 4109. |
| Die schubfeste Verbindung der Mauertafeln
untereinander, erfolgt durch stumpfen Stoß. |
| Die Breiten der vertikalen Fugen betragen
im Mittel ca. 30 mm. Sie werden nach der Montage, je nach Beanspruchung,
mit Normal- oder Leichtmörtel verschlossen. Anschlussbewehrung im Bereich
der Montagefugen dienen der Montagesicherung. Mauertafelziegel unterscheiden
sich aufgrund ihrer statischen und bauphysikalischen Eigenschaften nicht
von anderen Mauerziegeln nach DIN 105. |
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